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Reisevorbereitungen für Namibia

Ein endloser Horizont, eine unglaubliche Weite und ein strahlend klarer Himmel - dazu eine atemberaubende Landschaft und die vielfältigsten Tiere - das ist Namibia.

Dieses Land mit der niedrigsten Bevölkerungsdichte der Welt ist der Inbegriff für Freiheit und Abenteuer, für Ruhe und Durchatmen. Die ehemalige deutsche Kolonie hat gerade mal 2,1 Millionen Einwohner (auf einer Fläche von gut 820.000 Quadratkilometern) und erlangte 1990 ihre Unabhängigkeit von Südafrika. Trotz aller Vorfreude auf einen unvergesslichen Namibia-Urlaub sollte einiges im Vorfeld beachtet werden, damit das Reiseerlebnis nicht von bösen Überraschungen getrübt wird.

Wie buche ich meine Reise?

Es gibt zahlreiche Reiseanbieter für Abenteuerreisen in Namibia. Man sollte sich im Vorhinein Gedanken machen, ob man sich für eine Rundreise entscheidet oder jeden Teil der Reise individuell bucht. Beides hat Vor- und Nachteile, jedoch existieren zahlreiche gute Angebote, welche pauschal gebucht werden können und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aufweisen.

Welche Kleidung ist geeignet für Namibia?

Festes Schuhwerk und leichte Baumwollkleidung sind empfehlenswert, beispielsweise von Patagonia. Die Temperaturwechsel im Tagesverlauf sind groß, vor allem im namibischen Winter. Deshalb ist das Zwiebelprinzip sinnvoll. Auch im Sommer sollte eine warme Jacke mit eingepackt werden. Aufgrund der Malariagefahr sollte eine körperbedeckende, helle Kleidung (am besten stichfest) getragen werden.

Sind in Namibia besondere Sprachkenntnisse erforderlich?

Seit der Unabhängigkeit Namibias 1990 ist Englisch die Amtssprache. Rund 80 Prozent der Einwohner sprechen Otjiherero, Oshiwambo oder eine andere afrikanische Sprache. Zudem sprechen viele Namibier Afrikaans oder sogar Deutsch. Wer also der englischen Sprache mächtig ist, sollte in Namibia gut zurechtkommen.

Welche Versicherungen machen Sinn?

Auslandskrankenversicherung: In der Regel gilt bei den gesetzlichen Krankenkassen das sogenannte Territorialprinzip, das heißt, die Leistungen für Versicherte werden nur im Inland erbracht. Ausnahmen sind die EU- und EWR-Länder, mit denen ein Sozialversicherungsabkommen besteht. Jedoch ist auch hier kein Krankenrücktransport nach Deutschland abgedeckt. Deshalb wird empfohlen, eine Auslandskrankenversicherung abzuschließen, die eine Kostenerstattung für akut auftretende Erkrankungen im Ausland übernimmt. Wichtig: Auf eine unbegrenzte Deckung achten.

Reiserücktrittsversicherung: Eine Reiserücktrittsversicherung greift in folgenden Fällen: schwerer Unfall, unerwartete schwere Erkrankung oder Tod (auch Tod eines Angehörigen), bei Schwangerschaft, Impfunverträglickeit sowie Verkehrsmittelverspätung. Auch weitere Risiken für einen Reiseabbruch (wie z. B. Arbeitsplatzwechsel, Wiedereinstellung nach Arbeitslosigkeit oder betriebsbedingte Kündigungen) können mit einer Reiserücktrittsversicherung abgesichert werden. Gleiches gilt für die ebenso sinnvolle Reiseabbruchversicherung, die im Falle eines vorzeitigen Reiseabbruchs einspringt (aus genannten Gründen).

Wer wertvolles Gepäck auf die Reise mitnimmt, sollte über eine Reisegepäckversicherung nachdenken. Hierbei wir der Wert erstattet, der vorher mit der Versicherung vereinbart wurde. Insbesondere bei längeren Auslandsaufenthalten ist eine Auslandshaftpflichtversicherung sinnvoll. Gute Reviews hinsichtlich einer Reiseversicherung hat die Ergodirekt.

Welche Impfungen und Gesundheitsvorkehrungen sind nötig?

Es gibt keine Impfungen, die für eine Namibiareise vorgeschrieben sind. Jedoch sind einige Impfungen für alle Reisenden dringend anzuraten:

Für Risikogruppen ist ein Impfschutz gegen folgende Krankheiten empfehlenswert:

Hinweise zu Gelbfieber: Für Reisende auf einem Linienflug mit Transitaufenthalt in Gelbfieber-Endemiegebieten ist kein Impfzertifikat vorgeschrieben, es sei denn, sie verlassen den Transitflughafen. Ein Impfzertifikat ist jedoch erforderlich, wenn es sich um keinen Linienflug handelt und sich der Abflughafen innerhalb eines Gelbfieber-Endemiegebietes befindet.

Hinweise zu Malaria: Malariagebiete mit hohem Risiko befinden sich im Norden Namibias (unabhängig von den Jahreszeiten). Betroffen sind hauptsächlich die Bereiche entlang des Kunene, des Kawango und im Caprivi-Streifen. Ebenfalls ein erhöhtes Malariarisiko (vornehmlich in der Regenzeit) besteht in der Region Ovambo und in den übrigen nördlichen Gebieten (einschließlich der Etosha-Pfanne, Omusati, Ohangwena, Oshana, Oshikoto, Omaheke und Otjozondjupa). In der Trockenzeit ist hier das Risiko geringer. Kein Malariarisiko besteht in Windhoek, im zentralen Hochland, im Westen und Süden Namibias. In Gebieten mit hohem Malariarisiko ist eine Vorbeugung mit Medikamenten anzuraten. Bei einer Reise in ein Malariagebiet ist eine vorige ärztliche Beratung unbedingt zu empfehlen, damit eine individuelle Abklärung zur Wahl des korrekten Malariamedikamentes erfolgen kann.

Besteht ein geringeres bzw. geringes Malariarisiko, so sollte zumindest ein Notfallmedikament mit ins Reisegepäck. Auch hier gilt: Unbedingt vorher vom Arzt beraten lassen. Außerdem sollten Namibiareisende weitere Schutzmaßnahmen treffen, um sich vor den Moskitostichen zu schützen: helle lange Kleidung, ein mückenfreier Schlafraum, Repellentien (Insektenschutzmittel).

Weitere Gesundheitsrisiken:

Klima Namibia im Monat Juli:
Namibia: Maximale-Temperaturen: 21°C Minimal-Temperaturen: 6°C Sonnenstunden: 10h Regentage: 0 Wassertemperaturen: 21°C
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